Die Entwicklung des Autos steckte vor dem 19.
Jahrhundert noch in den Kinderschuhen, mehr Kutsche als Auto.
Erst die Erfindung des Verbrennungsmotor 1886 von Carl Benz machte
aus dem Auto ein begehrtes Liebhaberobjekt. Neben Benz baute auch
Gottlieb Daimler die ersten Fahrzeuge und gründete zusammen
mit
Wilhelm Maybach ihre Daimler-Motoren-Gesellschaft. Zeitgleich
entstanden auch weitere Fahrzeugfabriken in Europa und in den USA,
sodass der Wettkampf um das Auto begann. Größte Konkurrenz bekamen
die Deutschen aus Frankreich, dort hatte sich mit Peugeot ein
starker Fahrzeughersteller etabliert. Zunächst
beschränkten sich jedoch die Autohersteller nur auf eine Region,
denn die Fahrzeuge waren zunächst ein absolutes Luxusgut und
konnten nur von reichen Personen gekauft werden. Mitte des 20.
Jahrhunderts veränderte sich die Karosserie der Autos, sodass die
ersten Modell mit geschlossenem Dach entwickelt wurden.
Topseller zu der Zeit war der Mercedes-Simplex, der sogar vom
deutschen Kaiser Wilhelm II gefahren wurde. Autos blieben also
weiterhin ein sehr teures vergnügen, denn jedes einzelne Autoteil
wurde damals noch von Hand gemacht und Angebracht. Erst mit
Fließbandproduktion von Ford 1913, wurde das Auto für jederman
erschwinglich und konnte viel mehr Menschen erreichen. Zu der Zeit
entwickelten sich auch neue Autohersteller wie BMW oder Audi,
allerdings ohne Fließbandproduktion. Diese Neuerung ließ in den
Konkurrenzländern nicht lange auf sich warten, sodass auch in
Deutschland 1924 mit Opel die Fließbandproduktion begann. Ab 1924
beginnt die große Konkurrenzschlacht der Autohersteller um den
lukrativen Automarkt.